Amazon hat für Anfang 2026 umfassende Änderungen an den Nutzungsbedingungen und Rahmenbedingungen seiner APIs angekündigt. Damit deine Amazon-Anbindung in Xentral auch künftig zuverlässig und stabil funktioniert, stellen wir unsere Integration eine neue, leistungsfähigere Schnittstelle um. Das bedeutet für dich vor allem: Deine Auftragsdaten fließen schneller und die Artikelzuordnung ist deutlich präziser.
Auf dieser Seite haben wir einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die in Zusammenhang mit der neuen Schnittstelle aufkommen.
Bei der Zahlungsweise Amazon muss im Feld Verhalten wie "Rechnung" ausgewählt werden.
Hintergrund: In der Legacy Schnittstelle konnte bei den Zahlungsweisen die automatische Freigabe für Zahlungen hinterlegt werden. Dies ist bei Connect so nicht konfigurierbar, stattdessen erfolgt die Einstellung bei Connect in der Zahlweise selbst.
Wichtig: Das Feld Projekt in der Zahlungsweise muss leer bleiben. Die Zahlungsweise darf nicht auf ein Projekt beschränkt sein.
Wenn der Hinweis zur Autorisierung im Legacy Shopimporter oder als Push Nachricht auftritt, muss dies weiterhin wie gewohnt durchgeführt werden, denn die Bestands-Synchronisation läuft vorerst weiter über die vorherige Logik und wird zu einem späteren Zeitpunkt umgestellt. Die neuen Connect-Prozesse gelten zunächst nur für den Auftragsimport und den Statusexport.
Die eingefrorenen Einstellungen sind bereits in Connect hinterlegt. In Kürze wird eine neue Konfigurationsoberfläche im Connector-Stil freigeschaltet. Aufträge und Trackings können vorerst in der Journal App überwacht werden. Die Journal App findest du über die Smart Search.
Die Antwort ist abhängig von der jeweiligen Meldung beim Eintrag:
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Auftrag im Verkaufskanal erkannt: Der Auftrag wurde im Amazon Seller Central erkannt, aber noch nicht vollständig übergeben. Bei den Aufträgen von Amazon müssen wir auf Reporte warten, die erst im Nachhinein kommen, zum Beispiel abweichende Rechnungsadresse. Der Import kann sic aufgrund der Reporte etwas verzögern. Normalerweise beträgt die Verzögerung ca. 5 Minuten - in seltenen Fällen aber auch mal wenige Stunden.
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Auftrag zu Connect importiert: Das ist der Status, wenn die Reporte bereits abgeholt und berücksichtigt wurden und der Auftrag sich kurz vor dem Import in Xentral befindet.
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Weitere Alternativen sind eine rote Fehlermeldung oder eine grüne Success-Meldung. Diese sind selbsterklärend und weisen auf ein lückenhafte Konfiguration hin oder auf den erfolgreichen Import.
Dieser funktioniert genau wie vorher auch. Wenn vorher IDU eingestellt worden ist, wird entsprechend die gleiche Konfiguration für die Connect-Logik übernommen. Das Gleiche gilt bei VCS und anderen Services.
Artikel werden nicht mehr wie in der alten Schnittstelle automatisiert und unkontrolliert angelegt.
Wenn ein Auftrag nicht importiert werden kann mit der Fehlermeldung No product with number XXX found, muss der Artikel wie in allen anderen Connect Integrationen zunächst in Xentral angelegt und der Auftrag daraufhin erneut abgeholt werden.
Alternativ besteht die Möglichkeit, über ein Customizing die Artikel automatisiert anzulegen. Öffne hierzu bei Bedarf einfach ein Ticket bei unserem Support. Die Support-Agents vermitteln dich gerne an deinen Solution Consultant.
Du hast FBA Aufträge und nutzt einen Rechnungsservice wie VCS oder Amainvoice. Mehr Hinweise dazu findest du in dieser FAQ weiter unten: Meine Amazon FBA Aufträge werden nicht mehr als abgeschlossen markiert, wie ändere ich das, damit mein Prozess wie gewohnt läuft?
Da sich das Upgrade zur neuen Amazon-Schnittstellenlogik auf die vorher konfigurierten Einstellungen im alten Shopimporter bezieht, ist es wichtig, dass dort die gemappten Versandarten Auto-Versand "aktiv" eingestellt sind.
Wenn die Versandarten nicht entsprechend eingestellt sind, werden sie als Nicht-Auto-Versand Methoden behandelt. Falls dem so sein sollte, öffne ein Support-Ticket, solange ihr die Einstellungen noch nicht selbst vornehmen könnt. Die Support-Agents können es die Änderungen schnell für Euch vornehmen.
Bei der Umstellung zu Connect musste eine Standardversandart festgelegt werden, damit die Aufträge ordnungsgemäß importiert werden können. Da es dieses Prinzip vorher nicht gab, wurde eine Standardversandart aus bestehenden Shopimporter- und/oder Projekt-Einstellungen ermittelt. Dabei gilt folgende Priorität:
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Gemappte “Amazon”-Versandart im Shopimporter
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Versandart vom FBM-Projekt
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Versandart vom Standardprojekt
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Bisher verwendete Versandart bei Amazon Aufträgen.
Falls du Versandregeln nutzt, kann es auch sein, dass eine neue “Amazon” Versandart angelegt und als Standard festgelegt wurde. Wenn deine Aufträge mit der falschen Versandart reinkommen, öffne ein Support-Ticket, solange ihr die Einstellungen noch nicht selbst vornehmen könnt. Die Support-Agents können es die Anpassung schnell für Euch vornehmen.
Bei Auftragsimport ermittelt Xentral die Artikel wie gewohnt an Hand von Fremdnummern und Shopverknüpfung. Amazon ist sehr streng, was die Bezeichnung anbelangt.
Das sauberste Setup ist die Nutzung von Fremdnummern im Artikel nach folgenden Regeln: Bezeichnung: SKU_FBM (für FBM Artikel) bzw. SKU_FBA (für FBA Artikel) gefolgt von der Amazon SKU aus dem Amazon Seller Central der Amazon Shopverknüpfung. Damit bist du sowohl für den Auftragsimport als auch für die Artikel-Synchronisation bestens eingerichtet.
Um leichte Unstimmigkeiten im Setup auszugleichen nutzt Xentral diese weiteren Regeln in absteigender Priorität beim Auftragsimport:
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Fremdnummer "SKU_FBM" bzw. "SKU_FBA" und korrekte Shopverknüpfung
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Fremdnummer "SKU" und korrekte Shopverknüpfung
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Jegliche Fremdnummer (ignorierend der Bezeichnung und Shopverknüpfung)
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Übernehme die Amazon SKU als Artikelnummer
Wenn kein Artikel gefunden wurde erhälst du eine Fehlermeldung im Journal. Dann kannst du einfach einen Artikel mit der richtigen Fremdnummer anlegen und den Auftrag erneut manuell im Journal abholen.
Amazon FBA Orders direkt als abgeschlossen markieren: Im Shopimporter konnte man einstellen, dass FBA Orders direkt auf abgeschlossen gestellt werden. Über die neue Logik, die direkt über die API geht, ist das nicht unmittelbar möglich.
FBA Aufträge benötigen keinen Logistikprozess (Lieferschein), da sie direkt von Amazon versendet werden. Das gilt unabhängig davon, welches Handling du für deine Rechnungserstellung nutzt. Wähle beim Kommissionierverfahren in deinem FBA-Projekt "Ohne Lagerbuchung":
Folgende Prozesse in Verbindung mit dem Rechnungserstellungsprozess in Xentral müssen hierbei berücksichtigt werden.
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FBA IDU: Rechnungserstellung über den Autoversand erforderlich
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FBA VCS / None Amainvoice: Keine Rechnungserstellung erforderlich
FBA IDU Aufträge benötigen eine Rechnung und einen Logistikprozess ohne Lagerbuchung. Die Erstellung der Rechnung erfolgt hier über den Autoversand. Nach Abschluss des Autoversands wird der Auftrag dann auch abgeschlossen. Das erkennt man daran, dass in den Auftragsdetails bei Belege im Autoversand erstellen "nur RG" steht. Wenn ja, kann der Autoversand einfach durchlaufen. Dann wird die Rechnung erstellt und der Auftrag abgeschlossen. Idealerweise wird dieser dann automatisch zu Amazon hochgeladen. Damit die Rechnung automatisch hochgeladen wird, darf sie nicht versendet sein.
FBA VCS / None Amainvoice Aufträge benötigen weder eine Rechnung noch einen Lieferschein. Amazon versendet die Ware UND erstellt die Rechnung bzw. ein anderer Service übernimmt dies. Auch hier benötigst du ein eigenes Projekt für deine FBA Aufträge mit der Einstellung “Ohne Lagerbuchung”. Aufträge werden mit deaktiviertem Autoversand importiert. WICHTIG und gewollt: Es soll keine Rechnung im Autoversand erstellt werden. Damit diese nun abgeschlossen werden, kommt Xentral Flow zum Tragen: Der Flow Offene Aufträge aus Projekt X abschließen übernimmt das Abschließen des Auftrages und kann aus der Flowbibliothek kostenlos geladen und installiert werden.