Willkommen auf unserer FAQ-Seite! Hier findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Lagerverwaltung, Logistikprozessen und Fulfillment in Xentral. Diese Seite bietet dir schnelle und hilfreiche Informationen, die dir bei der Nutzung unserer Plattform weiterhelfen. Ob zur Einrichtung, Fehlerbehebung oder für Tipps zur optimalen Nutzung – unsere FAQ bieten dir umfassende Unterstützung.
Xentral bietet dir vielfältige Möglichkeiten, um Chargen, Mindesthaltbarkeitsdaten und Seriennummern zu verwalten und nachzuvollziehen.
-
Sollen für einen Artikel Chargen, Mindesthaltbarkeitsdaten oder Seriennummern geführt werden, musst du vorab spezifische Einstellungen in den Artikelstammdaten aktivieren. Bei Seriennummern kannst du zusätzlich entscheiden, ob die Seriennummern lediglich erfasst, erfasst und eingelagert oder selbst im Rahmen von Produktionen erzeugt werden.
-
Werden Artikel mit Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargen- oder Seriennummern ausgelagert oder eingelagert, werden diese Informationen stets abgefragt. Dabei kannst du sie mithilfe eines Scanners schnell und fehlerfrei erfassen. Alternativ ist immer auch eine manuelle Eingabe möglich.
-
Beim Kommissionieren im Versandprozess kann der Artikelscan ebenso erfolgen wie beim Verpacken im Versandzentrum. So wird eine doppelte Überprüfung zur Qualitätssicherung ermöglicht.
-
Xentral bietet eine Chargenhistorie, die eine Überprüfung und Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Dabei haben wir uns an den Vorgaben der IFS Food Standard Zertifizierung orientiert.
-
Innerhalb einer Produktion kannst du Chargen und Seriennummern sowohl für eingehende Artikel ausbuchen als auch für die produzierten Artikel neu vergeben.
Weitere Informationen findest du in den folgenden Artikeln:
Folgende Gründe kommen in Frage:
-
Die Ampel ist vielleicht nicht aktualisiert. Das kann vorkommen, wenn du etwas von Hand einzeln oder manuell umgelagert hast. Klicke in diesem Fall im Menü Verkaufen > Auftrag auf Autoversand berechnen und lasse somit alle Ampeln neu berechnen. Das ist auch mit einem Prozessstarter möglich. Bei wenigen Aufträge kannst du auch einzeln in den Auftrag klicken, dann wird die Ampel ebenfalls aktualisiert.
-
Der Auftrag darf nicht auf das Lager zugreifen (unter Umständen ist im Projekt im Logistikprozess ein Projektlager aktiviert oder sogar zusätzlich ein spezieller Lagerort angegeben). In diesem Fall entnimmt der Logistikprozess dann nur Artikel aus dem vorgesehenen Lager.
-
Dem Auftrag wurde ein spezielles Lager zugewiesen (direkt im Auftrag). In diesem Fall wird dieses spezielle Lager für den Auftrag angesprochen und auch der Bestand dort berücksichtigt.
-
Das Lager, in dem genügend Artikel vorrätig sind, ist z.B. ein Nachschublager oder Sperrlager. Dann bleibt das Lagersymbol in der Ampel rot, weil du zuvor Artikel umlagern musst oder der Auftrag nie aus diesem Lager bedient werden kann.
-
Der Bestand reicht nicht für alle Aufträge aus. Das bedeutet, dass die reservierten Artikel bereits auf andere Aufträge aufgeteilt wurden und für den aktuellen Auftrag ist nicht mehr genügend Ware vorhanden ist.
-
Du hast die Einstellung Für den Versand freigegeben in der Auftragsübersicht (Bereich Stapelverarbeitung) für diesen Auftrag nicht gesetzt. Diese Einstellung muss gesetzt sein, damit die Lager-Auftragsampel vom Prozessstarter mit dem Parameter autoversand_berechnung neu berechnet wird.
-
Du hast deine Bestände aufgefüllt. Danach müssen die Symbole der Auftragsampel neu berechnet werden. Öffne dazu das Tab Versandübergabe im Menü Verkaufen > Auftrag und klicke auf Autoversand berechnen. Alternativ kannst du einen einzelnen Auftrag öffnen und auf Speichern klicken, um die Auftragsampel nur für diesen Auftrag neu berechnen zu lassen. Stelle sicher, dass im Auftrag die Option Für den Auto-Versand freigeben aktiviert ist. Prüfe außerdem, ob der Bestand auf einem Nachschub- oder Sperrlager liegt. Bestand auf diesen Lagertypen wird standardmäßig nicht für den Autoversand verwendet. Lagere den Bestand in ein anderes Lager um oder passe die Definition des Nachschublagerplatzes an, sodass der Bestand für den Autoversand berücksichtigt wird. Berechne anschließend die Auftragsampel um die Änderungen zu übernehmen. Prüfe außerdem, ob bei Bedarf die Mindesthaltbarkeitsdaten korrekt in den Artikelstammdaten hinterlegt sind und ob der Bestand im richtigen Lager (nicht Nachschub- oder Sperrlager) liegt und nicht bereits für andere Aufträge reserviert ist.
Auf dem Lieferschein können in Xentral Lagerplätze optional angezeigt werden. EAN-Codes lassen sich dort jedoch nicht abbilden, da der Lieferschein ein kundenseitiges Dokument ist, das für die Warenübergabe gedacht ist.
Wenn du mit EAN-Codes oder erweiterten Lagerinformationen arbeiten möchtest, nutze die Kommissionierliste. Diese wird bei der Versandübergabe direkt aus dem Lieferschein generiert und ergänzt die Lieferschein-Daten um alle Informationen, die für die interne Lagerlogistik wichtig sind.
Die Kommissionierliste stellt ein erweitertes Dokument dar, das nicht nur die Auftrags- und Kundendaten aus dem Lieferschein enthält, sondern zusätzlich alle relevanten Lagerinformationen für die Kommissionierung bereitstellt. Je nach Prozessgestaltung kannst du entweder mit einem klassischen Lieferschein mit Lagerplatzangabe arbeiten oder die erweiterte Papier-Kommissionierliste nutzen.
Die Kommissionierliste ist speziell für den Lagerprozess optimiert: Sie zeigt die einzelnen Positionen mit Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Menge und dem zugehörigen Lagerort. Zusätzlich werden aktuelle Lagerbestände, EAN-Codes für Scanning-Prozesse sowie Verweise auf Lieferscheinnummer, Kistenzuordnung und Kundenname dargestellt.
Die Darstellung erfolgt tabellarisch, wobei jede Position übersichtlich nach Pos-Nr., Lagerort, Artikel, Menge und Lagerbestand gegliedert ist. Ergänzt wird dies um eine Kistenübersicht am Ende der Liste, die zeigt, welche Artikel in welche Kiste für welchen Kunden gepackt wurden.
Auf dem Lieferschein können in Xentral Lagerplätze optional angezeigt werden. EAN-Codes lassen sich dort jedoch nicht abbilden, da der Lieferschein ein Dokument für den Endkunden ist.
Wenn du mit EAN-Codes oder erweiterten Lagerinformationen arbeiten möchtest, nutze die Kommissionierliste, die bei der Versandübergabe aus dem Lieferschein erzeugt wird.
Wenn du nur einfache Aufträge abwickelst, kann der Lieferschein mit Lagerplatzangabe ausreichen. Bei komplexeren Prozessen – etwa bei mehreren Kisten, vielen Positionen oder Scanner-Nutzung – solltest du die Kommissionierliste einsetzen. Sie bietet mehr Details für den Lagerprozess, inklusive EAN-Codes, Kistenübersicht und klarer Artikel- und Mengendarstellung.
Du kannst den Lieferschein und die Kommissionierliste auch parallel nutzen. Viele Unternehmen verwenden den Lieferschein als offizielles Kundendokument und ergänzen intern die Kommissionierliste als Arbeitsgrundlage im Lager. So trennst du klar die Anforderungen nach außen (Kunde) und nach innen (Lagerlogistik).
Um separate Rechnungen für Dropshipping-Teillieferungen zu erstellen, aktiviere im Modul Dropshipping Lieferant die Option Nur Lieferschein erstellen. Erstelle anschließend die Rechnungen manuell im Aktionsmenü des jeweiligen Teilauftrags, um sicherzustellen, dass nur die Positionen des Teilauftrags in der Rechnung enthalten sind.
Weitere Informationen zum m Thema findest du im Artikel Dropshipping Lieferant.